Roncalli

Nach der Fronleichnamsprozession stand „türÖffner – der Glattbacher Dämmerschoppen“ im Programm. Doch da war es ausnahmsweise nicht die Tür zwischen St. Marien und Roncalli-Saal, die zum Bleiben einlädt.

 Seit Juni 2020 ist das „revitalisierte“ Roncalli am Laufen. Eine der ersten Ideen war, ab und zu ein Mittagessen anzubieten – gekocht und genossen in Gemeinschaft. Seither bringen zwei Teams im Wechsel leckere Mahlzeiten auf den Tisch.

Es ist gar nicht so leicht, Traditionen lebendig zu halten. Ganz ehrlich hätte die Schar derer größer sein dürfen, die sich - eingeklemmt zwischen Vater- und Katholikentag - beim kerbRock ins Roncalli eingefunden haben.

„Mir ist gestern Abend vor dem Roncalli Zentrum aufgefallen, wie wunderschön die Bepflanzung aussieht. Alles Ton in Ton mit lila und gelben Blüten. Wie herrlich kann eine Parkplatzumrandung sein.“

Das Roncalli-Jahr beginnt im September. Dementsprechend ist unser aktuelles Programmheft schon ziemlich abgegrast. Bis dann im August das neue Heft erscheint, ist noch ein bisschen hin.

Sechs Jahre nach Neuerfindung des Roncalli-Zentrums – und es riecht überhaupt nicht abgestanden. Im Gegenteil.

Donnerstag, 28. April 
19:10 Uhr

Im lokalen Dialekt steht schon mal der Dativ, wo feinerer Sprachgebrauch den Genitiv verlangt. Die rituelle Antwort auf die Frage, in wessen Eigentum sich die Kirchweih (Übersetzung von „Kerb“ ins Hochdeutsche) befindet, lautet grammatikalisch völlig schlüssig: „Unser!“

Im lokalen Dialekt steht schon mal der Dativ, wo feinerer Sprachgebrauch den Genitiv verlangt. Die rituelle Antwort auf die Frage, in wessen Eigentum sich die Kirchweih (Übersetzung von „Kerb“ ins Hochdeutsche) befindet, lautet grammatikalisch völlig schlüssig: „Unser!“

Im Herbst sind es schon 10 Jahre, dass Glattbacher Bürgerinnen und Bürger den Roncalli e.V. gründeten. Vom Start weg waren es 50 Menschen, die sich ideell und finanziell hinter das Projekt „Revitalisierung des Roncalli- Zentrums“ stellten.

Schon wieder volles Haus. Joe Ginnane an der Gitarre. Lecker Essen & Trinken. Generationsübergreifendes Gezappel. Tolle Crew.

Schon seit längerer Zeit dienen unsere Arkaden als „offener Treffpunkt“. Geduldig räumten wir bisher die leeren Alkoholflaschen weg und kümmerten uns um sonstige Verunreinigungen. Wenn mal ein „Gast“ zu sehen war, gab es höfliche Bitten. Auch über einen Aushang appellierten wir an ein faires Verhalten.

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